More von Mark Randall Osborne wurde 1999 in der Kategorie “Bester animierter Kurzfilm” für den Oskar nominiert und kam als erster Stop-Motion-Film in die IMAX-Kinos. (via)
The Social Network: I wish I was special
Creep – wohl kein Song ist besser geeignet als Soundtrack zu David Finchers Facebook-Hommage The Social Network. Neben den zahlreichen Trailer-Parodien, hier ein alternativer Film von Dashock07:
A vision of the brutality of imposed conformity in the computer age. Faceless inhabitants of this carefully engineered reality type their lives away in endless rows of zeros and ones. When the number four unexpectedly infiltrates one computer, the system soon proves to be less airtight than intended. This call for individuality and self-expression leads to confusion and trauma, unleashing the protagonist into a liberating, yet painful, creative experience.
Die Liebe als Rest-Utopie: Axel Honneth über das Erbe der kritischen Theorie
Wenn Jürgen Wiebicke vom WDR seine Philosophie-Interviews mit „Grübeln sie nicht so viel!“ beendet, dann ist das immer ein bisschen komisch. Schließlich hat man ihm und seinem Gegenüber bereits eine knappe Stunde beim Grübeln zugehört und zumindest passiv mit-gegrübelt. Und dann grübelt man auch noch darüber, warum er man jetzt auf einmal nicht mehr grübeln soll. Vergangene Woche war Axel Honneth zu Besuch und sprach über die Geschichte und Aktualität der kritischen Theorie. Noch viel mehr Widersprüche, die man hier nach-hören kann (via, danke für den Hinweis an fewa).
Neuronales Kneten
Auch Bernd, das Brot, hat sich jetzt in die Diskussion eingeschaltet. Die Sendeleitung vom Kinderkanal hat ihm ein Handy an die Hand geklebt, damit er immer erreichbar ist. „Mist“, ärgert sich Bernd, denn: „Das Internet ist mein Versau-mir-meine-Welt-Otron.“ Wie Bernd, das Brot, fühlen sich viele, und das diesjährige Sommerloch ist deshalb mit der Angst gefüllt, dass es schon bald gar kein Sommerloch mehr geben wird – dass der Strom von Informationen und Themen unbeirrt durch uns hindurch rauscht, während wir im Urlaub versuchen abzuschalten. Geht das überhaupt noch, abschalten? Für Journalisten muss es besonders schwer sein. Alex Rühle, Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung, hat ein halbes Jahr auf digitale Hilfsmittel verzichtet. Und musste dafür ein halbes Jahr den Spott seiner Redaktion ertragen: „Kann dem Kollegen das mal jemand auf eine Kuhhaut ritzen?“
Between Bears
Between Bears von Eran Hilleli – “a dept to my childhood and other lives i hope i lived”.
Don’t be afraid to dream of a bigger one, Chris!
Joseph Gordon-Levitt schießt mit einem Sturmgewehr auf den Feind, auf dem gegenüberliegendem Dach. Er verfehlt mehrmals, weil der Attentäter eine zu gute Position inne hat. Tom Hardy schwingt sich ins Bild. „You shouldn´t be afraid to dream of a bigger one, darling“, schnalzt es süffisant aus seiner britischen Kehle. Er putzt den Typen mit einer Bazooka hinweg und läßt Joseph Gordon-Levitt – mit seiner Milchbubivissage einfach nur halb so cool – ziemlich scheiße aussehen. Schneidiger Typ, schneidige Szene. Der Film ist in seiner ersten Hälfte angelangt. Wenn alles so einfach ist: warum träumen wir uns nicht ein schönes Ende zusammen?
“I guess it’s a matter of sensation”
Dangermouse & Sparklehorse – dark night of the soul from Antonin Brault Guilleaume on Vimeo.
Was für eine CD. Vor einem Jahr wollte “Dark Night of the Soul” keiner rausbringen, dann starben die Musiker Mark Linkous und Vic Chesnutt. Jetzt gibt es das Album doch noch im Laden. Hier der kurze Film von David Lynch. Schönstes Lied: The Flaming Lips – Revenge.
Stony ground, but not entirely
reset from szymon kabala on Vimeo. Die Überschrift ist ein Zitat aus Samuel Becketts Kurzgeschichte Enough, zu finden in dem Buch First Love and Other Novellas.
“Because it’s dull, doesn’t mean it’s not true”
Ich bin wirklich kein Fan von permanenten historischen Vergleichen und Parallelen oder Zitaten toter Männer. Was davon am Schluss bei mir bleibt, ist das Gefühl, dass alles schon einmal da war und man sich genauso gut zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Aber hier mal eine ausdrückliche Einladung zum Zurücklehnen. Denn die Diskussion zwischen Marshall McLuhan (Wired zu seinem 99. Geburtstag am 21. Juli) und dem Schreiberling Norman Mailer von 1967 ist in vielen Teilen interessanter als heutige Talkrunden zu dem Thema. Es geht um Medienrevolutionen und wie sich die Menschen an eine neue (elektronische) Natur anpassen, wenn die alte abgeschafft ist.



