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	<description>Figuren, Positionen und Comicstrips auf der Suche nach dem gewissen Etwas.</description>
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		<title>Get Happy!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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More von Mark Randall Osborne wurde 1999 in der Kategorie &#8220;Bester animierter Kurzfilm&#8221; für den Oskar nominiert und kam als erster Stop-Motion-Film in die IMAX-Kinos. (via)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/t6M2RYsiNJQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/v/t6M2RYsiNJQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;"><em>More</em> von <a href="http://get.happyproduct.com/c/blog/" target="_blank">Mark Randall Osborne</a> wurde 1999 in der Kategorie &#8220;Bester animierter Kurzfilm&#8221; für den Oskar nominiert und kam als erster Stop-Motion-Film in die IMAX-Kinos. (<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/animationen/2010/08/28/mehr-mehr/" target="_blank">via</a>)</p>
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		<title>The Social Network: I wish I was special</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Creep – wohl kein Song ist besser geeignet als Soundtrack zu David Finchers Facebook-Hommage The Social Network. Neben den zahlreichen Trailer-Parodien, hier ein alternativer Film von Dashock07:
A vision of the brutality of imposed conformity in the computer age. Faceless inhabitants of this carefully engineered reality type their lives away in endless rows of zeros and ones. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OmPC91OoOf4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/v/OmPC91OoOf4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Creep</em> – wohl kein Song ist besser geeignet als Soundtrack zu David Finchers Facebook-Hommage <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZHkYEC-UfTo" target="_blank">The Social Network</a>. Neben den zahlreichen <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/08/13/social-network-the-movie-parodies-twitter-youtube-facebook-myspace/" target="_blank">Trailer-Parodien</a>, hier ein alternativer Film von <a href="http://www.youtube.com/user/Dashock07" target="_blank">Dashock07</a>:</p>
<blockquote><p>A vision of the brutality of imposed conformity in the computer age. Faceless inhabitants of this carefully engineered reality type their lives away in endless rows of zeros and ones. When the number four unexpectedly infiltrates one computer, the system soon proves to be less airtight than intended. This call for individuality and self-expression leads to confusion and trauma, unleashing the protagonist into a liberating, yet painful, creative experience.</p></blockquote>
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		<title>Die Liebe als Rest-Utopie: Axel Honneth über das Erbe der kritischen Theorie</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Honneth]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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Wenn Jürgen Wiebicke vom WDR seine Philosophie-Interviews mit „Grübeln sie nicht so viel!“ beendet, dann ist das immer ein bisschen komisch. Schließlich hat man ihm und seinem Gegenüber bereits eine knappe Stunde beim Grübeln zugehört und zumindest passiv mit-gegrübelt. Und dann grübelt man auch noch darüber, warum er man jetzt auf einmal nicht mehr grübeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://comicallyvintage.tumblr.com/post/833171584/androids-gods-of-love"><img class="size-full wp-image-726 aligncenter" title="Foto: comicallyvintage" src="http://liebernichts.de/wp-content/uploads/2010/08/love-cyborg-1_500.jpg" alt="Foto: comicallyvintage" width="485" height="615" /></a></p>
<p>Wenn Jürgen Wiebicke vom WDR seine Philosophie-Interviews mit „Grübeln sie nicht so viel!“ beendet, dann ist das immer ein bisschen komisch. Schließlich hat man ihm und seinem Gegenüber bereits eine knappe Stunde beim Grübeln zugehört und zumindest passiv mit-gegrübelt. Und dann grübelt man auch noch darüber, warum er man jetzt auf einmal nicht mehr grübeln soll. Vergangene Woche war Axel Honneth zu Besuch und sprach über die Geschichte und Aktualität der kritischen Theorie. Noch viel mehr Widersprüche, die man <a href="http://gffstream-2.vo.llnwd.net/c1/m/1281435773/radio/philosophischesradio/wdr5_das_philosophische_radio_20100806_2100.mp3" target="_blank">hier</a> nach-hören kann (<a href="http://habermas-rawls.blogspot.com/2010/08/honneth-talks-about-critical-theory.html" target="_blank">via</a>, danke für den Hinweis an <a href="http://fewa.tumblr.com/" target="_blank">fewa</a>).</p>
<p><span id="more-717"></span></p>
<p>Der Widerspruch, das „gespaltene Bewusstsein“ des <a href="http://www.ifs.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Frankfurter Instituts für Sozialforschung</a>, bestand laut Honneth zunächst darin, überall eine blockierte, „verwaltete Welt“ zu erkennen, gleichzeitig aber zu versuchen, die Gesellschaft innerhalb dieser Strukturen reformieren zu können – zum Beispiel über die Universität. Nach der Flucht ins amerikanische Exil verstärkte sich die pessimistische Grundhaltung – aufgrund eines gewissen „Schocks“, den Adorno und Horkheimer in der USA erfahren hätten: Sie sahen, wie die Menschen nur noch an Fernsehgeräten vor sich hindämmerten, angepasst an die ökonomische Zwänge und die Kulturindustrie – „Ich-Schwäche“ wurde eines der Lieblingswörter Adornos. Dennoch meinte Adorno, ein aufkommendes Desinteresse an der vorgesetzten Welt zu erkennen. Der Mensch habe nach Adorno immer noch, so Honneth, „eine Art von unverwüstlichem Interesse am Besseren“. Marcuse werde dieses Interesse später zu einem Widerstandspotential ausbauen.</p>
<p>Honneth erzählt, warum er selbst immer eine gewisse Distanz zu dieser negativistischen Gesellschaftstheorie eingenommen hat. Er komme mit Habermas aus einer sozialdemokratisierten Epoche, die ein wesentlich höheres Vertrauen in Demokratisierungspotentiale hatte. Die Blockaden innerhalb der Gesellschaft hätten damals abgenommen. Habermas entrümpelte daraufhin die alte kritische Theorie und setzte den Schwerpunkt einer möglichen Veränderung auf die Kommunikation, weg von der Arbeit und der Beziehung zur Natur. Der Weg zur Freiheit führte bei Adorno noch über die Kunst oder andere Organisation der Arbeit – Habermas war jedoch der Meinung, dass sich trotz gewisser ökonomischer Zwänge, kommunikativ vernünftige Verhältnisse herstellen lassen.</p>
<p>In den letzten zwei Jahrzehnten hätte sich die Situation jedoch geändert. Die Ökonomie, sagt Honneth, habe sich aus der Gesellschaft gelöst und bestimme das Soziale und das Private so stark, dass man wieder an bestimmte Einsichten der Klassiker anknüpfen müsse. Er selbst hätte sich bemüht, Reste der alten kritischen Theorie in Habermas&#8217; Programm zu integrieren, denn der Zwang der Ökonomie und die Entgrenzung ihrer Logik dürften nicht mehr unterschätzt werden.</p>
<p>Wie früher kaum vorstellbar dränge der Markt mittlerweile in andere Bereiche – Universitäten, Kultureinrichtungen, Kindergärten, Familien. Und damit komme auch der Rationalitätstyp des homo oeconomicus, ein strategisch-kalkulierendes, egozentrisches und nutzen-orientiertes Verhalten, in andere Sozialbereiche, wie die demokratische Öffentlichkeit, und untergräbt diese. Die Liebe sei schon bei Adorno eine Form der Rest-Utopie gewesen, auch sie drohe nun von dem dominanten Rationalitätstyp ökonomischen Handelns aufgefressen zu werden.</p>
<p>Das Programm des Frankfurter Instituts für Sozialforschung sei somit, die Eigenständigkeit der Sphären und Systeme ins Licht zu rücken und ihre Gefährdung aufzuzeigen. Der Markt sei nur für einiges gut, in den meisten anderen Bereichen gebe es jedoch andere und bessere Formen der Organisation. „Das klingt sehr ehrgeizig“ sagt Wiebicke am Schluss – „ja&#8221;, entgegnet Honneth, „aber das ist doch besser als zu schwach und zu reformistisch.“</p>
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		<title>Neuronales Kneten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Carr]]></category>

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Auch Bernd, das Brot, hat sich jetzt in die Diskussion eingeschaltet. Die Sendeleitung vom Kinderkanal hat ihm ein Handy an die Hand geklebt, damit er immer erreichbar ist. „Mist“, ärgert sich Bernd, denn: „Das Internet ist mein Versau-mir-meine-Welt-Otron.“ Wie Bernd, das Brot, fühlen sich viele, und das diesjährige Sommerloch ist deshalb mit der Angst gefüllt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/brainblogger/3138247450/"><img class="size-full wp-image-703    " title="Foto: brain_blogger, Lizenz: by/2.0/deed.en" src="http://liebernichts.de/wp-content/uploads/2010/08/brain500.jpg" alt="brain500" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Nicholas Carr findet, dass durch das Netz unser Denken verflacht – gibt es dafür Belege?</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p>Auch Bernd, das Brot, hat sich jetzt in die Diskussion eingeschaltet. Die Sendeleitung vom Kinderkanal hat ihm ein Handy an die Hand geklebt, damit er immer erreichbar ist. „Mist“, ärgert sich Bernd, denn: „Das Internet ist mein Versau-mir-meine-Welt-Otron.“ Wie Bernd, das Brot, fühlen sich viele, und das diesjährige Sommerloch ist deshalb mit der Angst gefüllt, dass es schon bald gar kein Sommerloch mehr geben wird – dass der Strom von Informationen und Themen unbeirrt durch uns hindurch rauscht, während wir im Urlaub versuchen abzuschalten. Geht das überhaupt noch, abschalten? Für Journalisten muss es besonders schwer sein. Alex Rühle, Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung, hat ein halbes Jahr auf digitale Hilfsmittel verzichtet. Und musste dafür ein halbes Jahr den Spott seiner Redaktion ertragen: „Kann dem Kollegen das mal jemand auf eine Kuhhaut ritzen?“</p>
<p><span id="more-704"></span></p>
<p>Hinter der Sehnsucht nach dem Offline steckt aber nicht nur die Angst vor dem Nicht-mehr-abschalten-Können. Das permanente Informationsfeuer aus allen Netzen soll auch langfristige Veränderungen im Gehirn verursachen. Einen Beleg dafür will der amerikanische Autor und Google-Kritiker Nicholas Carr mit seinem neues Buch liefern. <em>The Shallows – How the internet is changing the way we think, read and remember</em> ist gerade in den USA erschienen. Carr zeigt sich darin überzeugt, dass der Internetkonsum als gehetztes, sprunghaftes Lesen in einer großen Ablenkungsmaschinerie nachhaltige Schneisen in unser Denk organ schlägt. Zwar sei unser Arbeitsgedächtnis permanent gefordert, doch das Lang zeitgedächtnis, von elementarer Bedeutung für das Verarbeiten und Einordnen von Wissen, bliebe zunehmend ungenutzt. Carrs Buch will fortsetzen, was als eher phänomenologische Kritik der ständigen Beanspruchung begonnen hat. So beklagte Frank Schirrmacher in <em>Payback</em>, dass sein Verstand aufgefressen werde, und die amerikanische Neurowissenschaftlerin Maryanne Wolf hatte in <em>Das lesende Gehirn</em> bereits davor gewarnt, Kinder, die in der digitalen Umgebung aufwüchsen, verlernten das „tiefe Lesen“ – und verlören womöglich die Fähigkeit, sich einzufühlen und kritische Urteile zu fällen.</p>
<p>Was diesen Thesen aber immer fehlte, war eine wissenschaftliche Grundlage. Mit Carr rückt deshalb das Stichwort Neuroplastitzität in den Mittelpunkt: Das menschliche Hirn, darüber ist sich die Forschung immerhin einig geworden, bleibt auch im Alter noch formbar, und mithin stellt sich die Frage, wie denn nun das Internet die grauen Zellen knetet – wenn es das überhaupt tut. Als notwendiger und hinreichender Beleg dafür, dass digitale Medien tatsächlich messbare Veränderungen im Gehirn bewirken, soll in Carrs Augen eine Publikation gelten, die im vergangenen Jahr unter dem Titel <em>Your Brain on Google: Patterns of Cerebral Activation during Internet Searching</em> in einem psychiatrischen <a href="http://journals.lww.com/ajgponline/Abstract/2009/02000/Your_Brain_on_Google__Patterns_of_Cerebral.4.aspx" target="_blank">Fachjournal</a> erschienen ist. Für die Studie mussten 24 Probanden Leseaufgaben und Google-Suchanfragen bearbeiten. Während sie das taten, wurde mittels funktioneller Magnet resonanztomografie (fMRT) der Blutfluss in den verschiedenen Arealen ihrer Gehirne gemessen. Die Durchblutung gilt als Indikator für Aktivität.</p>
<p><strong>Neu programmiert in 5 Tagen</strong></p>
<p>Studienleiter Gary W. Small von der University of California in Los Angeles wollte mit der Untersuchung in erster Linie herausfinden, ob das Googlen andere Hirnareale beansprucht als das Lesen. Von den Teilnehmern hatten zwölf kaum Google-Erfahrung, die anderen zwölf waren erfahrene Nutzer der Suchmaschine. Während der Leseaufgaben zeigten sich die Hirnleistungen noch deckungsgleich. An den Google-erprobten Nutzern beobachteten die Forscher im Zuge der Internetsuche allerdings verstärkte Aktivitäten im Frontallappen – im Arbeitsgedächtnis, das vor allem mit Entscheidungsfindung und Problemlösung zuständig ist. Ihre Messwerte waren doppelt so hoch wie die der Google-Anfänger. Small ließ die Probanden daraufhin weiter googlen und wiederholte den Test nach fünf Tagen. Schließlich wiesen auch die Google-Anfänger im Frontallappen dieselben errechneten Aktivitäten auf wie die Profis. Smalls Fazit: „Nach nur fünf Tagen haben sich ihre Gehirne neu programmiert.“ Das kann, muss aber nicht negativ sein. Die Forscher selbst beurteilen das Resultat ihrer Tests letztlich eher vorsichtig. Carr allerdings schließt aus der Studie, dass das Langzeitgedächtnis kaum mehr genutzt wird. Die Folge: Das Gehirn stärkt die Synapsen in den Kurzzeitspeichern des Arbeitsgedächtnisses.</p>
<p>Was die Studie aber keinesfalls zeigt: dass erfahrene Google-Nutzer bei den Leseaufgaben weniger Hirnaktivitäten aufweisen als die Google-Neulinge. Man könnte aus der Studie deshalb ebenso gut folgern, dass die Internetsuche Menschen schlauer macht, weil die Aktivität in einigen Bereichen ihres Gehirns eben zunimmt. Die Aussagekraft von Aktivitätsmessungen per fMRT ist ohnehin umstritten. Zum einen liegt das daran, dass die gewonnen Daten ganz unterschiedlich ausgewertet werden. Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hat im April sogar eine <a href="http://www.cbs.mpg.de/news/news/gl1/Lohmann%20et%20al%20Plos%20One" target="_blank">Studie </a>veröffentlicht, die zeigen möchte, dass das Gehirn selbst dem Internet ähnelt; fMRT-Bilder wie die in Your Brain on Google könne man daher mit Google-Algorithmen auswerten.</p>
<p><strong>Bunte Bilder, bunte Deutung</strong></p>
<p>Zum anderen ist die Messgröße ein steter Anlass für Kritik. Im Grunde stellt die funktionelle MRT nur fest, wie sich die Durchblutung und mithin die Sauerstoffversorgung in den untersuchten Hirnregionen verändert. Das wird auf den entsprechenden Bildern dann bunt unterlegt und dient als Hinweis auf die vielzitierte „Hirnaktivität“. Was genau aber unter der Schädeldecke aktiviert wird, darüber lässt sich auf diese Weise nur spekulieren. Sicher ist nur: Das Verfahren liefert quasi immer Effekt, den man dann entsprechend interpretieren kann, sagt der Psychologe Gerd Gigerenzer, Direktor des „Zentrums für Adaptives Verhalten und Kognition“ in Berlin. Besser als fMRT-Studien wären fünfjährige Verhaltensuntersuchungen, in denen mit Kindern regelmäßig Tests durchgeführt werden, um nachzuvollziehen, ob und inwiefern sich deren Aufmerksamkeitsspannen und Konzentrationsfähigkeit tatsächlich ändern.</p>
<p>Solange die entsprechenden Studien aber fehlen, bleibt den Kritikern nur das kulturgeschichtliche Argument – und das müsste, um nicht im schlichten Kulturpessimismus zu enden, erst einmal beweisen, dass der Wandel durch das Internet größer ist als durch alle früheren technischer Neuerungen. Bereits Sokrates warnte – vor der Einführung des Buches, das vielen heute als die wahre Grundlage komplexen Denkens erscheint. Sokrates glaubte, es mache den Menschen oberflächlich, wenn er die Worte der Philosophen nicht mehr in seinem Gedächtnis habe, sondern auf dem Papier. Neben dieser oft zitierten Analogie wird auch immer wieder die Kommunikationstheorie Marshall McLuhans aufgegriffen. Der schrieb in den sechziger Jahren in<em> Understanding Media: The Extensions of Man</em>, dass ein neues Medium nie nur eine Ergänzung zu bestehenden Technologien sei, sondern diese transformiere. Ändert sich das Medium, ändert sich auch die Botschaft. Die Technik, die der Mensch nutzt, hat somit immer Rückwirkungen auf den Menschen: Sie beeinflusst ihn nicht nur, sie formt ihn.</p>
<p>Haben wir durch das Internet also eine Kontrolle verloren, die wir uns durch 550 Jahre Bücherlesen erarbeiten durften? Unbestritten ist, dass der Medienwandel immer ein Tauschgeschäft impliziert. Mit der Einführung des Buches nahm das Gedächtnisvermögen ab; als die Schreibmaschine erfunden wurde, starb die Kalligraphie beinahe aus. Heute nimmt man Kurse darin. Schon immer hätten die Menschen im Laufe der technischen Entwicklung gewisse Kompetenzen eingebüßt und dafür neue hinzugewonnen, das sagt auch Gigerenzer. Selbst Ablenkungsreize seien im Zuge jeder technischen Neuerung im Spiel gewesen. Statt sich darüber zu beschweren, müsse man Techniken entwickeln, damit umzugehen. „Wenn man nicht lernt, sich zu konzentrieren, wird man in einer Welt leben, in der man immer unterbrochen wird.“ Die Netzkritik bleibt also in weiten Teilen ein Glaubenskrieg zwischen Technikeuphorikern und -skeptikern. Das gilt auch für Carr, obwohl er sich in der Tradition des Informatikers Joseph Weizenbaum sieht, dessen Grundsatz immer war: „Ich bin kein Computerkritiker. Computer können mit Kritik nichts anfangen. Nein, ich bin Gesellschaftskritiker.“</p>
<p style="text-align: right;">(<em>erschienen in <a href="http://www.freitag.de/wissen/1032-neuronales-kneten" target="_blank">derFreitag 32/10</a></em>)</p>
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		<title>Between Bears</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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Between Bears von Eran Hilleli – &#8220;a dept to my childhood and other lives i hope i lived&#8221;.
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<p style="text-align: left;"><a href="http://vimeo.com/13776542">Between Bears</a> von <a href="http://vimeo.com/eranhill">Eran Hilleli</a> – &#8220;a dept to my childhood and other lives i hope i lived&#8221;.</p>
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		<title>Don&#8217;t be afraid to dream of a bigger one, Chris!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liebernichts</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
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		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Joseph Gordon-Levitt schießt mit einem Sturmgewehr auf den Feind, auf dem gegenüberliegendem Dach. Er verfehlt mehrmals, weil der Attentäter eine zu gute Position inne hat. Tom Hardy schwingt sich ins Bild. „You shouldn´t be afraid to dream of a bigger one, darling“, schnalzt es süffisant aus seiner britischen Kehle. Er putzt den Typen mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_622" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/hoyvinmayvin/4814161729/"><img class="size-full wp-image-622     " title="Foto: Profound Whatever, Lizenz: by-nc-sa/2.0" src="http://liebernichts.de/wp-content/uploads/2010/07/lego500.jpg" alt="Lego-diCaprio in Inception" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Lego DiCaprio in Christopher Nolans &quot;Inception&quot;</p></div>
<p>Joseph Gordon-Levitt schießt mit einem Sturmgewehr auf den Feind, auf dem gegenüberliegendem Dach. Er verfehlt mehrmals, weil der Attentäter eine zu gute Position inne hat. Tom Hardy schwingt sich ins Bild. „You shouldn´t be afraid to dream of a bigger one, darling“, schnalzt es süffisant aus seiner britischen Kehle. Er putzt den Typen mit einer Bazooka hinweg und läßt Joseph Gordon-Levitt – mit seiner Milchbubivissage einfach nur halb so cool – ziemlich scheiße aussehen. Schneidiger Typ, schneidige Szene. Der Film ist in seiner ersten Hälfte angelangt. Wenn alles so einfach ist: warum träumen  wir uns nicht ein schönes Ende zusammen?</p>
<p><span id="more-642"></span>Es scheint doch möglich, schließlich sind wir in der Matrix: Nimm die blaue Pille und es geht hinunter in den Kaninchenbau. Nimm die rote und du erwachst aus einem Traum. Vorher musst du nur noch die Welt retten. Du stehst im Raum. Du sagst: „Waffen!“ und hunderte Regale voll mit tödlicher Hardware bauen sich auf.</p>
<p>Cut: 160 Millionen im Sack. Jetzt kann ich wirklich alles machen. In Farbe mit echten Gefühlen. Ein Anruf. Der Produzent: „Chris, bau keine Scheiße, es waren vier, ich sage VIER Locations ausgemacht. Jetzt lese ich auf Twitter, dass du  gerade in Kanada drehst. Verballerst du die ganze Kohle? Es war Tom, nicht Leo. verstehst du: TOM. Was ist los? Drehst du durch? Rede mit mir!“ Ich – Chris – sage: „Fick dich! Das ist mein Film! Meine Kohle! Mein Ende! Mir gehört der Film! Die ganze Welt gehört mir, verflucht! Ich bin der König der Welt!!!“ James Cameron läuft durchs Bild und zwinkert uns zu. Hinter ihm kommen Häuser zum Einsturz. Ist das noch der Film oder Realität? Michael Caine drückt mir beide Schultern und sagt ich müsse jetzt aufwachen. Christopher Nolan erwacht aus einem Albtraum. Er ist arbeitslos. Vorher rannte er über treibende Holzstämme, fiebrig schlaflos, zauberte Zylinder in Vorgärten. Weit entfernt glaubte er David Bowie irgendetwas sagen zu hören. „Es werde Licht?“</p>
<p>Ich bin ein mittelloser Schriftsteller in einer mittelmäßigen Bude, mit fettigen Haaren und schlecht sitzender Kunstlederjacke. Mir ist langweilig. Und weil ich nur Scheiße und keine anständige Geschichte fabriziere, beschließe ich, Fremden willkürlich zu folgen. Alles passiert in schwarzweiß, weil für farbige Träume und Erinnerung kein Geld da ist.</p>
<p>Drei Jahre später: Memento ist im Kasten. Derselbe Film nur in Farbe. Keiner ist mir gefolgt. Alles läuft verkehrt herum. Keiner scheint es zu merken. Ich – Chris – schreie in die Welt hinaus: „Schaut was ich gemacht habe!“ Mein Herz schlägt schnell. Was ist, wenn ich den ultimativen Film mache und keine Sau schaut hin? Ich schwitze, habe Angst. Wo ist meine Beachtung. Ich poste Screenshots, Clips und Trailer auf imdb und Facebook. Ich zwitschere in die Welt hinaus. Hört mich jemand?</p>
<p>Der Wecker klingelt und ich/Christopher erwache aus einem schrecklichen Traum. „Little Chris in Slumberland“. Ich habe einen Kater und weiß nicht wieso. Eine Katze läuft durchs Bild. Jetzt nochmal. „Dejavu?“ Wo ist Denzel Washington, der meine Hand hält?</p>
<p>Tom Hardy schießt mit einem Sturmgewehr auf den Feind, auf dem gegenüberliegendem Dach. Er verfehlt mehrmals, weil der Attentäter eine zu gute Position inne hat. Joseph Gordon-Levitt schwingt sich ins Bild. „You shouldn´t be afraid to dream of a bigger one, darling“, schnalzt es süffisant aus seiner amerikanischen Kehle. Er putzt den Typen mit einer Bazooka hinweg und läßt Tom Hardy – mit seiner schleimigen Friese nur halb so cool – ziemlich scheiße aussehen.</p>
<p>„Cut!“ sage ich/sagt Christopher. Bauen wir uns doch unser Ende selbst. Tom Cruise dreht einen Kreisel und bevor er aufhört sich zu drehen, stehle ich dem Publikum das Ende. Alles war nur ein Traum. Heath Ledger klopft mir auf  Schulter. „Warum so ernst, alles schaut doch so gut, so real aus?“</p>
<p>Katie Holmes ruft an und sagt, dass sie zum zweiten Mal schwanger sei von Leonardo diCaprio, und das Maggie Gyllenhall ihre Rolle in „Batman 3“ ruhig weiterspielen kann. Da frage ich sie, ob sie „The Dark Knight“ überhaupt mal angesehen hätte und ob sie nicht eigentlich mit Tom Cruise verheiratet sei? Sie legt einfach wortlos auf. Mein Puls ist hoch. Ich schwitze. Ich nehme eine Xanax und zwei Valium. Kurz darauf ruft Brett Easton Ellis an. „Hey Brett.“ &#8211; „Hey Chris.“ &#8211; Er: „Du ich hätte da ´ne richtig gute Idee für einen Film.“ &#8211; „Ach? Um was geht’s?“ Er: „Erst mal der Titel: Wie wär´s mit „Insomnia“ oder vielleicht auch „Inception“ – mal schauen. Was hälst du davon?“ – Ich: „Um was soll es gehen? – Er: „ Erzähl ich dir am Ende von dem Film.“</p>
<p>Ich wache auf. Ein Tattoo auf meiner Hand sagt mir, ich solle immer an Sammy Davies denken. Ich nehme das Insulin von der Kommode und jage es mir in den Bauch&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Björn</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mmkQ7fw-l0g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/v/mmkQ7fw-l0g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Filme müssen irgendwas mit einem machen – nach dem Kinobesuch sollte sich alles irgendwie komisch anfühlen – dann war der Film gut. Meistens hält das Gefühl dann nur bis zum Bier danach, aber immerhin. Für Filme mit Nachwirkungen ist Christopher Nolan bisher immer gelobt worden. Zu Recht. Auch <em>Inception</em> sei kaum zu verstehen, haben jetzt viele geschrieben, so vielschichtig sei Nolans neuester Film. Am besten verstehe man ihn selbst als eine Art Traum, und Träume sind schließlich immer auch ein bisschen Nonsense.</p>
<p>Doch in Nolans Filmen hat alles seinen Sinn. Vielleicht musste man sich seine Filme dafür öfter anschauen. Doch <em>Inception </em>will ich mir gar nicht noch einmal anschauen. Ich hab schon alles verstanden. Es gibt eine Hand voll einfacher Regeln, keine großangelegte Hermeneutik. Nichts, was einen auf Dauer verwirren würde – oder nicht mehr so stark wie früher. Vielleicht auch, weil man mittlerweile weiß, was Nolan mit einem vorhat.</p>
<p>In <em>Inception</em> geht es um Ideen. Darum, wie sie in uns reinkommen. Ideen haben es schwer, denn sie müssen durch allerhand Traumebenen durch, um sich in unserem Bewusstsein zu verankern. Träume sind zunächst mal pure Kreativität, sagt der Film. Und DiCaprio: „Nach unten ist der einzige Weg vorwärts.“ Ganz runter will man aber auch nicht, denn dann ist man im „Limbus“ – im rohen, unkontrollierbaren Unterbewussten. Dazwischen sind lauter Ballersequenzen – das Kino ist  immer noch der größte Ideengeber: Auf der Leinwand entstehen unsere Sehnsüchte und unsere Realität. Da kann man schon einmal etwas durcheinanderbringen – das ist die Idee, um die <em>Inception</em> kreist: „die Welt ist nicht real“. Es ist die gleiche Idee wie in allen Filmen Christopher Nolans.</p>
<p>Nolan trägt den Plot zu <em>Inception</em> seit 15 Jahren mit sich rum, also mindestens so lange wie die Handlung zu seinem ersten Film, <em>Following</em>. In dem ist nach wie vor alles, was Nolans Filme ausmacht. In <em>Following</em> beginnt ein arbeitsloser Schreiber Leute zu verfolgen. Um zu sehen, wohin sie gehen und was sie machen. Mit einem Kollegen bricht er in Wohnungen ein, immer auf der Suche nach dem, was den Menschen ausmacht: Eine Box mit den intimsten Gegenständen, Erinnerungen und Fotos – „wie ein Tagebuch“, sagt sein Komplize &#8211; „sie verstecken es, aber eigentlich wollen sie, dass man es findet“ – „Wir nehmen ihnen etwas weg, um ihnen zu zeigen, was sie hatten.“</p>
<p>Doch diese Version – jeder hat etwas, das seine Identität ausmacht – wird im Film schnell zerstört. Der Hauptdarsteller bricht mit seinem Kollegen in die eigene Wohnung ein, um etwas über sich zu erfahren. An seiner Tür klebt ein Batman-Aufkleber. In seiner Wohnung ist nur Chaos, sonst nichts. Keine Box. Nur ein Buch von dem Hauptideengeber Plato. Fazit: In uns drinnen ist nur Joker-Country, Chaos und Wahnsinn – reine Projektionsfläche, die irgendwie mit „Realität“ angereichert werden will.</p>
<p>Nun also <em>Inception</em>. Manchmal sehnt man sich auch hier danach, <a href="http://www.mercedes-bunz.de/2010/07/why-christopher-nolan-tells-you-my-dear-philosophers-you-have-work-to-do-inception/" target="_blank">endlich neue Ideen eingepflanzt zu bekommen</a>, um sich an irgendetwas festhalten zu können – Kino, gib uns ein bisschen Realität, ich mag meinen Wahnsinn nicht. Dieses komische Gefühl hält leider nur noch solange, wie man im Kinosessel sitzt. Nolan verursacht kaum noch Nachwirkungen.</p>
<p style="text-align: right; "><em>Sebastian</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5q8bBAKNSA8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/v/5q8bBAKNSA8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;I guess it&#8217;s a matter of sensation&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dangermouse &#38; Sparklehorse &#8211; dark night of the soul from Antonin Brault Guilleaume on Vimeo.
Was für eine CD. Vor einem Jahr wollte &#8220;Dark Night of the Soul&#8221; keiner rausbringen, dann starben die Musiker Mark Linkous und Vic Chesnutt. Jetzt gibt es das Album doch noch im Laden. Hier der kurze Film von David Lynch. Schönstes Lied: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="282" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12737235&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="282" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12737235&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/12737235">Dangermouse &amp; Sparklehorse &#8211; dark night of the soul</a> from <a href="http://vimeo.com/user3256717">Antonin Brault Guilleaume</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Was für eine CD. Vor einem Jahr wollte &#8220;Dark Night of the Soul&#8221; <a href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/dj-danger-mouse-cd-leer-im-verkauf/" target="_blank">keiner rausbringen</a>, dann starben die Musiker <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/08/arts/music/08linkous.html" target="_blank">Mark Linkous</a> und <a href="http://www.nytimes.com/2009/12/26/arts/music/26chesnutt.html" target="_blank">Vic Chesnutt</a>. Jetzt gibt es das Album doch noch im Laden. Hier der kurze Film von David Lynch. Schönstes Lied: <em>The Flaming Lips &#8211; Revenge</em>.</p>
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		<title>Stony ground, but not entirely</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Beckett]]></category>
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reset from szymon kabala on Vimeo. Die Überschrift ist ein Zitat aus Samuel Becketts Kurzgeschichte Enough, zu finden in dem Buch First Love and Other Novellas.
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<p style="text-align: left;"><a href="http://vimeo.com/13203203">reset</a> from <a href="http://vimeo.com/kabala">szymon kabala</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. Die Überschrift ist ein Zitat aus Samuel Becketts Kurzgeschichte <em>Enough, </em>zu finden in dem Buch <em>First Love and Other Novellas.</em></p>
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		<title>&#8220;Because it&#8217;s dull, doesn&#8217;t mean it&#8217;s not true&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 22:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall McLuhan]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch/Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkritik]]></category>

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Ich bin wirklich kein Fan von permanenten historischen Vergleichen und Parallelen oder Zitaten toter Männer. Was davon am Schluss bei mir bleibt, ist das Gefühl, dass alles schon einmal da war und man sich genauso gut zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Aber hier mal eine ausdrückliche Einladung zum Zurücklehnen. Denn die Diskussion zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/23V9U_616aw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="302" src="http://www.youtube.com/v/23V9U_616aw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich bin wirklich kein Fan von permanenten historischen Vergleichen und Parallelen oder Zitaten toter Männer. Was davon am Schluss bei mir bleibt, ist das Gefühl, dass alles schon einmal da war und man sich genauso gut zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Aber hier mal eine ausdrückliche Einladung zum Zurücklehnen. Denn die Diskussion zwischen Marshall McLuhan (<a href="http://www.wired.com/thisdayintech/2010/07/0721marshall-mcluhan-born/" target="_blank"><em>Wired</em></a> zu seinem 99. Geburtstag am 21. Juli) und dem Schreiberling Norman Mailer von 1967 ist in vielen Teilen interessanter als heutige Talkrunden zu dem Thema. Es geht um Medienrevolutionen und wie sich die Menschen an eine neue (elektronische) Natur anpassen, wenn die alte abgeschafft ist.</p>
<p><span id="more-604"></span></p>
<p>Mailer redet über den &#8220;information overload&#8221; &#8211; was McLuhan nur ein müdes Grinsen entlockt. In der elektronischen Umgebung, die die natürliche längst abgeschafft habe, komme es nicht mehr auf einzelne Information, sondern auf Musterbildungen an – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse" target="_blank">Peter Kruse</a> lässt grüßen. Amüsant ist vor allem der dritte Teil: Die westliche Zivilisation sei in der Gewalt der Maschinen, sagt Mailer. Die seien aber nur &#8220;extensions of our own bodys&#8221;, antwortet McLuhan. Aber der Mensch sei &#8220;entfremdet&#8221;, entgegnet Mailer, er verliere durch die neuen elektronischen Umgebung immer mehr den Kontakt zu sich selbst. Dieser entfremdete Mensch habe zwei gegensätzliche Ansichten von sich: er denke, er sei klug und dumm, stark und schwach, gut und schlecht. Ihm fehle es an Werten, nach denen er seine Entscheidung richte. Als es darum geht, was den Mensch eigentlich zum Mensch macht, ist die halbe Stunde leider schon vorbei.</p>
<p>Eine Sache hört man dennoch raus. Und das ist vielleicht der Unterschied zum heutigen Netz-Diskurs. Denn heute werden am ehesten das freie Assoziieren, das Träumen oder die Tragik als Unterscheidungsmerkmale Mensch-Maschine genannt. Vor vierzig Jahren, da scheinen sich Mailer und McLuhan am Ende der Diskussion einig zu sein, definierte sich das Menschsein vor allem dadurch, sich ab und an mal die Nase blutig zu hauen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V_k87WYXNcM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="302" src="http://www.youtube.com/v/V_k87WYXNcM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bqSe_hQUtqo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="302" src="http://www.youtube.com/v/bqSe_hQUtqo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(Die Videos hat <a href="http://www.dangerousminds.net/comments/the_whole_world_becomes_kaleidoscopic_birthday_boy_marshall_mcluhan_me/" target="_blank"><em>Dangerous Minds</em></a> ausgegraben)</p>
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		<title>Inside of Emptiness</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[
the Blank Page from George Metaxas on Vimeo. (Via)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="332" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9436559&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="332" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9436559&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://vimeo.com/9436559">the Blank Page</a> from <a href="http://vimeo.com/user1688507">George Metaxas</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. (<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/animationen/2010/07/08/die-leere-seite-deadline/" target="_blank">Via</a>)</p>
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